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Biographie
Arndis Halla, „The Voice of APASSIONATA“, die Stimme des isländischen Windes
Den Traum von der kompletten Künstlerin haben schon viele geträumt. Arndis Halla hat ihn wahr gemacht.
Islands gefeierter Opernstar ist eine Wanderin zwischen den Welten. Klassik und Pop, Theater und Showbühne,
Vergangenheit und Zukunft: Für Arndis Halla keine Gegensätze. Sondern Stationen einer großen Stimme auf dem
Weg zu ihren Wurzeln.
Im Leben hat alles hat seinen Sinn. Manchmal dauert es. Früher oder später aber
schließt sich der Kreis. Arndis Halla ist dafür der beste Beweis. Zum Beispiel: die
Pferde. Schon als Kind liebt sie die Vierbeiner. Heute ist Arndis Halla seit vielen
Jahren die Stimme von APASSIONATA, Europas erfolgreichster Unterhaltungsshow
mit Pferden – gefeiert von bisher über drei Millionen Zuschauern.
Oder die Musik. Als Teenager singt Arndis Halla in einer Rockband. Dreimal nimmt
sie Unterricht – und schmeißt wieder hin. „Ich war nicht reif genug“. Mit 19 macht sie
ernst. Studiert die ganze Palette. Pop. Jazz. Die Klassik gewinnt die Oberhand.
Arndis Halla geht nach Berlin. Während des Studiums an der Hochschule der Künste
holt sie der große Harry Kupfer als Solistin an die Komische Oper. Die Sopranistin
macht ihren Weg. Opern. Konzerte. Liederabende. Weimar. Prag. Seoul. Und Island.
Während der Arbeit an „Apassionata“ fügen sich das musikalische Mosaik und die
Persönlichkeit Arndis Hallas zu einem neuen, ganzheitlichen Bild. Die Grandezza der
Oper. Die Melancholie ihrer Heimat. Der Drive moderner Sounds – ein aufregend
anders klingender Stil.
„Danach kam eins zum anderen“, sagt Arndis Halla über die Songs in ihren Alben. Es
sind die Oden eines klassisch geschulten Ausnahmetalents auf dem Weg zu seinen
Wurzeln. Pavarotti. Robbie Williams. Whitney Houston. Oder Deep Purple. Arndis
Halla verehrt sie alle. Ihr Herz aber hängt an den Klängen Islands. „In der Musik
meiner Heimat ist ein bisschen mehr Moll“, sagt Arndis Halla. „Man hört den Wind in
den Quinten. Der Sound von „odur“ spiegelt zum Beispiel die Natur der Insel und
ihrer Fjorde, Geysire und Vulkane Klar. Kalt. Ein bisschen gefährlich. Vor allem aber:
schön.“
In der Rolle als „Königin der Nacht“ in Mozarts „Zauberflöte“ machte sie sich
international einen Namen. Ob in Japan oder Südkorea, im europäischen Ausland
wie an der Staatsoper Prag feierte sie große Erfolge. Im Jahr 2007 eröffnete Arndis
Halla mit ihrer einzigartigen Stimme die „Filmfestspiele“ in Venedig und sang in „Ariadne von Naxos“ an der Isländischen Oper. Danach gastierte sie als „Evita“ in
der Hauptrolle.
Mit ihren bezaubernden Auftritten und Alben setzt diese Stimme zum Höhenflug an.
Kein Wunder. Die Kraft des Königs der Lüfte führt sie schon im Namen. Arndis heißt
auf Deutsch „Adlerfrau“.
Nach ihrem zweiten Album „Edda“ (edel Records) hat Arndis Halla im Frühjahr 2011
den ersten Bildband mit DVD und CD über ihre isländische Heimat zusammen mit
dem Fotografen Emíl Thor herausgebracht. „Zauber der Freiheit“ heißt es und
beinhaltet als Special wunderschöne Lieder ihrer Heimat. |
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